Sonntag, 7. Juni – Deutsche Kultur in Taganrog!

Heute gabs mal ne große Überraschung: Nach langem Ausschlafen wurden wir von Katja mit dem Auto abgeholt und zum „Deutsch-Russischen“ Haus gefahren. Diese Organisation der Russland-Deutschen “Wiedergeburt-T” empfing uns und eine andere deutsche Familie mit einem riesigen Tisch voller Kuchen, Süßigkeiten, Pfannkuchen, Kaffee und Tee. Sie führten uns ein russisches Märchen auf deutsch vor, sangen mit uns einige russische und deutsche Lieder (die wir aber nicht kannten) und redeten in erstaunlich gutem Deutsch mit uns. Irgendwie schafft es die Deutschlehrerin (die auch im Institut unterrichtet), den Jugendlichen und jungen Erwachsenen die deutsche Sprache so schmackhaft zu machen, dass die Schülerinnen (russische Jungs sind weniger an der deutschen Sprache interessiert) ein sehr gutes Deutsch sprechen und sich fast problemlos mit uns unterhalten konnten. Da dieser Verein ehrenamtlich organisiert ist, und ich ja auch in der Evang. Jugend aktiv bin, bleibe ich mit Julia Pashchenko, der Vorsitzenden des Vereins, in Kontakt da sie auch etwas über ehrenamtliche Organisationen in Deutschland erfahren möchte. Wenn sich die Möglichkeit bieten, werden wir uns, wenn sie ihr Projekt “Werdegang der Sozialen Arbeit in Deutschland” ab Oktober in Koblenz beginnt, in Deutschland wiedertreffen.

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